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Bewegungstherapie

Gruppe beim Krafttraining_Foto: NÖGKK

Einzeltherapie

Die Basis der physiotherapeutischen Betreuung bildet die Einzeltherapie. In der ersten Einheit steht der physiotherapeutische Befund mit dem standardisierten TUG (timed up and go)-Test im Mittelpunkt. Gemeinsam werden Ziele vereinbart und aus einer Vielzahl an verschiedenen Techniken und Konzepten ein Behandlungsplan aufgestellt.

Für die Einzeltherapie stehen mehrere Einzeltherapieräume sowie ein großer Therapieraum mit einer Kletterwand zur Verfügung, die im Rahmen vom therapeutischen Klettern zum Einsatz kommt.

Neben Kräftigungs- und Bewegungsübungen, Dehnübungen und Gangschulung kommen spezielle Behandlungstechniken wie z. B. Manualtherapie, Faszientherapie, craniosacrale Therapie, segmentale Stabilisation, Spiraldynamik, viszerale Therapie, Triggerpunktbehandlung und Kinesio Taping zum Einsatz. 


Gruppentherapie

Diese finden sowohl im Trockenen als auch im Wasser statt. In den Räumlichkeiten des Klinikum Peterhofs befinden sich hierfür zwei multifunktionale Turnsäle sowie ein großes Therapiebecken und ein Becken für Kleingruppen. Im Becken für Kleingruppen wird auch Patientinnen und Patienten, welche in ihrer Mobilität eingeschränkt sind bzw. Hilfsmittel (z. B. Rollator) verwenden, die Möglichkeit geboten an dieser Gruppe teilzunehmen. Ein Patientenlifter für den Zugang ins Wasser ist vorhanden.

Neben den klassischen Gruppen (obere und untere Extremität, Wirbelsäule), welche je nach Krankheitsbild individuell verordnet werden, werden in unserem Haus auch weitere spezifische Gruppen angeboten, um die Betreuung jeder Patientengruppe zu gewährleisten.  

  • Sensomotorikgruppe
    Ziel ist die Behebung von Gleichgewichts- und/oder Koordinationsproblemen mit Übungen auf labilen Unterlagen.

  • Mobilitätsgruppe
    Zielt mit Ganzkörperübungen im Sitzen auf die Förderung und die Erhaltung von der Bewegungsfähigkeit von Patientinnen und Patienten ab.

  • Nowo Balance-Gruppe
    Mit dem Ziel, das individuelle Gleichgewicht wieder zu finden und in die Körpermitte zu kommen.


In zwei geschlossenen Kleingruppen der Beckenbodengruppe und der Rückenschule wird versucht, Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Grundwissen über die Anatomie, Physiologie und Pathologie zu vermitteln. Auf die Symptome der Patientinnen und Patienten abgestimmt werden Übungsprogramme entworfen und gemeinsam geübt.